Lutein und Zeaxanthin: Rolle im Makulapigment
Lutein und Zeaxanthin sind die beiden Carotinoide, die sich im gelben Fleck der Netzhaut anreichern. Sie stammen ausschließlich aus der Nahrung – der Körper kann sie nicht selbst bilden.
Zuletzt aktualisiert: 17. August 2026
Was sind Lutein und Zeaxanthin?
Beide gehören zu den Xanthophyllen, einer Untergruppe der Carotinoide. Sie sind für die gelbe bis orange Farbe vieler Pflanzen mitverantwortlich und reichern sich beim Menschen besonders in der Makula an – dem Bereich der Netzhaut mit der höchsten Sehschärfe.
Das Makulapigment
Lutein und Zeaxanthin bilden gemeinsam das Makulapigment. Es absorbiert einen Teil des kurzwelligen blauen Lichts. Der Körper kann diese Stoffe nicht selbst herstellen; sie müssen über die Nahrung aufgenommen werden.
Gute Nahrungsquellen
- Grünkohl, Spinat, Mangold, Brokkoli
- Eigelb (gut bioverfügbar durch den Fettanteil)
- Mais, gelbe Paprika, Kürbis
- Pistazien
Aufnahme verbessern
Carotinoide sind fettlöslich. Ein Schuss Olivenöl im Salat oder ein Ei zum Gemüse verbessert die Aufnahme deutlich – ganz ohne Präparat.
Wann eine Ergänzung sinnvoll sein kann
Wer selten grünes Blattgemüse isst, nimmt oft nur wenige Milligramm Lutein pro Tag auf. Kombinationspräparate wie Augenix bündeln Lutein und Zeaxanthin mit Heidelbeere, Augentrost, Niacin und Zink. Zulässige Aussagen betreffen dabei Zink und Niacin – für Carotinoide gibt es in der EU derzeit keine zugelassenen Health Claims.
Die vollständige Zusammensetzung finden Sie unter Augenix Inhaltsstoffe.